Schneeschuhtouren im Bregenzer Wald

Für die Sektion hatte ich ein Angebot im Bregenzer Wald. 4 Tage Schneeschuhtouren mit Quartier im Hotel Taube in Bizau. Ein angenehmes Mittelklasse-Quartier mit guter Küche und schönen Zimmern. Das Wetter war verhältnismäßig schlecht vorhergesagt. Zumindest zeitweise Regen bis weit über die 1000m Marke hinauf und wenig Sonne. Unterm Strich war es dann deutlich besser als vorhergesagt. Nur am letzten Tag hatten wir mehr einigen Regen. An den anderen Tagen konnten wir ihm durch eine gute Zeitplanung ausweichen.

So schafften wir am Anreisetag die schöne Runde von Schwarzenberg zur Rothenbachalp und dem nahegelegenen Aussichtspunkt in den Bregenzer Wald. Lediglich die an diesem Tag vorzeitig geschlossene Lustenauerhütte brachte etwas Unmut in die Gruppe.

Hochälpele
Im Hochmoorgebiet derRothenbachalp
An der Lustenauer Hütte

Eine Tourenbeschreibung gibt es hier:

Der zweite Tag sollte uns vom Diedamskopf zur Schwarzwasserhütte und zum Neuhornbachhaus führen. Wegen der wider Erwarten schlechten Sicht – die Wolken hingen im Gipfelbereich – sahen wir von der Runde ab und begnügten uns mit dem ausgeschilderten Schneeschuhweg durchs Skigebiet — Es gibt schönere Wege. Aber, wenn man so gut wie nichts sieht, ist es auch schon egal.

Im Nebel unterwegs am Diedamskopf

Der Brendler Lug von Au aus sollte das Ziel des dritten Tages werden. Das Wetter hielt, die Sicht war eigentlich ganz gut, nur etwas Wind blies am Gipfel, so dass wir dort auf die Pause verzichteten. Eine einfache Tour mit schönen Passagen über Lichtungen und durch breite Schneisen.

In den breiten Waldschneisen
Am Gipfel des Brendler Lug

Im Aufstieg wurde ich noch von einem Skitourengeher angemacht, weil ich teilweise die Skispur nutzte. Na ja. Manche denken, ihnen gehört die Welt. Im Abstieg wurde der Schnee dann nass und schwer, bereitete aber keine großen Schwierigkeiten.

Eine Tourenbeschreibung gibt es hier.

Am Samstag Abend besuchten wir in Bezau das Funkenbrennen, einem alten Brauch zum Austreiben der Winterhexe. In der ganzen Gegend werden an diesem Wochenende große Holzstapel aufgeschlichtet und mit einer Hexenfigur gekrönt. Es gibt etwas zu Essen und Trinken und wenn es finster geworden ist, wird der Stapel angezündet. In der Hexe sind große Böller versteckt. Jedenfalls in der von Bezau. Mit zwei großen Kanonenschlägen verabschiedete sich die Hexe vom brennenden Stapel und war plötzlich verschwunden. 

Den Hirschberg am letzten Tag erreichten wir dann nicht mehr. Wegen des Wetters brachen wir nach einem Drittel ab.