Jack White, 13. Oktober, Zenith

Das Konzert

Weder die White Stripes noch ein anderes Projekt von und mit Jack White hatten wir bisher live gesehen obwohl wir seine Musik schätzen und oft hören. Aber heute musste es sein. Trotz Erkältung und Kreuzschmerzen. Die Karten waren schon lange gekauft und so ging’s los ins Zenith. Wir haben es nicht bereut. Wobei die Kritiken im Netz nicht ganz eindeutig sind.

Die SZ schreibt in einer Kurzkritik über das Konzert in Berlin am Vortag etwas kritisch in Bezug auf die Verwendung von Elektronik.  Der Tagesspiegel ist sehr enthusiastisch.

Technische Neuerung war das Handyverbot. Gelesen hatten wir das vorab und unsere Geräte daheim bzw. im Auto gelassen. Am Eingang jedanfalls bekam man einen verschließbaren Beutel. Scharf wurde nicht kontrolliert. Während des Konzerts wurden aber die durchgeflutschten Handys, die für Videos genutzt wurden, erbarmungslos von sehr starken Taschenlampen angeleuchtet, damit im Publikum markiert und geblendet. Schon streng. Das mittlerweile aber um sich gegriffene WhatsAppen oder Telefonieren während eines Konzerts ist aber oft nervig.

Der Sound im Zenith an sich ist ziemlich gut. Alle Tiefen und Höhen kommen gut durch. Ich hatte nur manchmal den Eindruck, dass ein Grundrauschen, verursacht durch Reflexionen an den vielen Stahlträgern und ungedämmten Wänden immer vorhanden ist.

Gitarren

5 verschiedene waren es mindestens. Bei jedem Wechsel kümmerte sich einer der hutbewehrten Roadies um frische Intonation.

Alle 5 Gitarren habe ich nicht erkannt. Nach etwas Recherche im Netz ergibt sich, dass zumindest diese Gitarren zum Einsatz kamen:

  • 1950s Kay Hollowbody Guitar
  • Gretsch Rancher Falcon “Rita”
  • Music Man St. Vincent: Ha, die spiele ich auch. Na ja, zumindest habe ich sie.
  • Music Man Albert Lee? (dazu findet man nichts im Netz. Die Form von Korpus und Kopf passt aber auf dieses Modell. Aber gut: Was man halt aus 50m Entfernung zu erkennen glaubt)

Setlist

Die gab’s ein paar Stunden nach dem Konzert bereits im Netz: Setlist

Der bekannteste Song von Jack White ist sicher Seven Nations Army vom Album Elephant, dem ersten der White Stripes. Jack White setzte diese Marke als Schlusspunkt einer tollen Dramaturgie.

Infos zu Seven Nations Army

Das offizielle Video zum Song ist auf Youtube verfügbar. Die Bildsprache ist sehr eigen, interessant und spannend.

 

Zum Nachspielen des Riffs gibt es eine gute Anleitung auf JustinGuitar.

 

Und alternativ eine Tabulatur mit Griffen und Text auf Ultimate Guitar.